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Donnerstag, 27 Jul 2017

Die politischen Forderungen des HTVB e.V.

Die Kindergärten:

dotWir fordern seit nun mehr als 20 Jahren, dass die Zahl der Kindergärten in Hamburg erhöht wird. Aufgrund fehlender Kindergartenplätze, können viele Kinder leider keinen Kindergarten besuchen.

dotDie Neugründung eines Kindergartens, von der Auswahl des Gründungsortes bis zu den Mietverträgen, ist ausschließlich in der Haftung/Risiko des Gründers. In der Gründungsphase erhält der Gründer nur rudimentäre behördliche Unterstützung. Die Gründungshürden müssen erleichtert und die behördlichen Unterstützungen erhöht werden.

dotDie Elternbeiträge für den Kindergartenplatz sind entschieden zu hoch. Diese müssen runter gesetzt, wenn möglich, ganz abgeschafft werden.

dotDas Konzept des Kindergartens muss überarbeitet und den heutigen Bedürfnissen angepasst werden.

Die Schulen:

dotVielen Schulen fehlt eine moderne Infrastruktur. Im Wesentlichen fehlen den meisten Schulen ein Computer-Raum, Internetzugang bzw. Beamer usw.

dotDie Ausstattungen der Schulen sind unterschiedlich. Schulen in sozialen Brennpunkten haben um ein Vielfaches schlechtere Ausstattungen.

dotAn den Schulen gibt es keine institutionellen Einrichtungen, die bei Mobbing und Diskriminierungen intervenieren und parteilos aufklären bzw. Lösungen erarbeiten können. Dies ist ein besonderes Anliegen vom HTVB e.V.

dot50% der Schüler haben einen Migrationshintergrund, aber nur 1% bis 2% der Lehrer haben an Hamburger Schulen einen Migrationshintergrund. Die Zahl der Lehrer mit Migrationshintergrund muss zwingend erhöht werden.

dotDie Kommunikation zwischen den Elternhäusern, Schule und Schulleitungen sind meistens beschwerlich und finden faktisch nicht statt. Unsere Erfahrungen zeigen, dass die Schulen und Schulleitungen kaum oder keine Zeit für die Eltern aufbringen können. Insbesondere an der Kommunikation seitens der Schulen muss gearbeitet werden. Eines der wichtigsten Aufgaben der Schulen und der Schulleitungen ist es, die direkte Kommunikation zu den Eltern zu suchen.

dotDie Mitsprache- und Mitgestaltungsoptionen der Eltern an den Schulen sind gering und willkürlich. Die Eltern haben gegen das Bollwerk Schule nur begrenzte demokratische Instrumente.

dotDas Bildungssystem in Deutschland ist unterfinanziert. Die Unterfinanzierung wird nach OECD mit 40 Milliarden bemessen. Das ist ein Armutszeugnis.

Die Politik:

dotDie Politik ist nicht wirklich an der Lösung von schulpolitischen Problemen interessiert. Jene Parteien, die sich hierfür engagieren, finden nicht die erforderlichen Unterstützungen und können leider keine positiven Veränderungen herbeiführen.

dotNur von Wahl zu Wahl wird ein quasi Interesse seitens der Politik gezeigt. Innerhalb der Legislaturperioden findet kaum ein aktiver Austausch zwischen Politikern und Elternvereinen statt. Anhörungen der Elternvereine zu bestimmten Problemfeldern und Gesetzesvorhaben finden nicht statt.

dotDie Elternvereine werden in den Meinungsbildungsprozess nicht mit eingebunden. Integrationsdiskussionen machen nur dann Sinn, wenn man mit den betroffenen offen, sachlich und ehrlich über die verschiedenen Bildungs- und Integrationsthemen diskutiert. Es ist ein Armutszeugnis, dass dies nach 50 Jahren Migrationsgeschichte leider immer noch nicht stattfindet. Statt mit den Elternvereinen zu reden und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten, wird mit Drohgebärden und Sanktionsandrohungen in Deutschland Politik gemacht.